Homeschooling wagen
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Homeschooling wagen - Akademie für häusliches Lernen
eine Initiative für eine unbeschwerte Kindheit ab dem Schuljahr 20/21 von Svenja Herget
s.a. die Homepage www.homeschooling-wagen.org
denn: Zum Lernen braucht´s die Schule nicht
@svenja_he
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Winkelfehlsichtigkeit

Der 9-jährige Philipp sitzt glücklich auf dem Stuhl des Optometristen, der eine Winkelfehlsichtigkeit diagnostiziert hat: Endlich versteht ihn jemand! 😊

Das Lesen ist Philipp immer schwer gefallen, doch der Augenarzt hat gesagt, mit seinen Augen sei alles in Ordnung. Warum kann er dann nicht so gut lesen und schreiben wie seine Klassenkameraden? Ständig muss er noch mehr üben. Philipp hat schon überhaupt keine Lust mehr: "Ich hasse Lesen", sagt er.

Nun drückt ihm der Optometrist einen Ball in die Hand und macht mit ihm einige Übungen. Dann folgt eine Übung mit einer Schnur, auf die einige Perlen in unterschiedlicher Entfernung aufgefädelt sind. Die Mutter schaut genau zu, denn diese Übungen sollen sie auch zuhause regelmäßig machen. "Das Lesen und auch die Rechtschreibung werden dann automatisch besser", sagt der Optometrist und passt Philipp noch eine Prismenbrille an.

Da ich immer wieder von Kindern mit vermeindlicher Lese-Rechtschreib-Schwäche bzw. Legasthenie höre, möchte ich hier noch einmal mein Plädoyer für die Überprüfung auf Winkelfehlsichtigkeit bei einem Optometristen (!) in diesem Fall erneuern.

Ich habe als Sonderschullehrerin nie an Legasthenie geglaubt. Es erschien und erscheint mir einfach nicht plausibel.
Augenärzte vertrauen der klassischen Medizin und erkennen Winkelfehlsichtigkeit fast ausschließlich nicht an.
Dabei kann den betroffenen Kindern und Jugendlichen mit einer Prismenbrille und mehrwöchigem regelmäßigen Visualtraining bei einem Optometristen so gut geholfen werden!
Mein Sohn war schwer betroffen und kann nun sogar ohne Brille gut lesen und schreiben.
Meine Tochter hat später ihre Facharbeit für das Abitur über Verhaltensoptometrie geschrieben und im praktischen Teil erfolgreich eigene Übungen mit zwei Klassenkameraden durchgeführt.

Unter diesem Link erfährt man, was Winkelfehlsichtigkeit ist und hier kann man den nächstgelegenen Optometristen finden. Der finanzielle Einsatz für das Visualtraining (dieses hat mit dem Sehtraining des Augenarztes nichts gemein!) ist m.E. eine sehr lohnenswerte Investition für die Zukunft des Kindes.

Svenja Herget, Homeschooling wagen
Forwarded from Vorhang Auf
Media is too big
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🦋 DIY Schmetterlinge 🦋

So tanzen sie durch die Luft,
leicht wie ein Windhauch, bunt wie eine blühende Wiese. 🌸

Aus einfachen Materialien entstehen kleine Wunder für den Jahreszeitentisch, den Blumenstrauß oder das Fenster.

Du brauchst:
🎨 Kaffeefilter
🖌 Wasserfarben & Pinsel
✂️ Schere
🌀 Draht & Zange

So flattern sie ins Leben:
🖌 Schmetterlingsform ausschneiden, bemalen und trocknen lassen
🌀 Draht falten und verdrehen, daraus entsteht der kleine Körper
🌸 Flügel befestigen, Fühler formen und staunen

Und dann?
Dann dürfen sie fliegen.
Und kleine Lichtmomente verschenken 🌿☀️

Mehr Inspirationen findet ihr in unseren zauberhaften Vorhang Auf Ausgaben: https://www.waldowverlag.de/vorhang-auf/einzelhefte/?order=release-date&p=4
Josef Erhard arbeitete fast 50 Jahre lang als Förster.
In einem Interview mit Florian Machl von report24 erklärt er ausführlich, welche Auswirkungen der Bau von Windkraftanlagen für den Wald hat.

"Von Rodungen und Bodenverdichtung über Infrastrukturmaßnahmen bis hin zu Auswirkungen auf Tiere, Trinkwasser und Landschaftsbild erhebt Erhard schwere Vorwürfe gegen Politik und Medien. Das Gespräch stößt auf großes Interesse, weil es viele Aspekte anspricht, die in der öffentlichen Debatte über Windkraft kaum thematisiert werden."


aus: https://report24.news/erfahrener-foerster-erklaert-was-ein-windpark-fuer-einen-wald-wirklich-bedeutet/
(direkter Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=Acy68hpPp88)

Auch für Jugendliche empfehlenswert.

Auf einer didacta-Buchmesse, bei der jedes Jahr aktuelle Schulmaterialien präsentiert werden, sprach ich an einem Stand mit Schul-Baukästen zu "erneuerbaren Energiequellen" wie Windkraft und Solarenergie mit einem der dortigen Mitarbeiter. Als ich ihm meine Kritik daran vorbrachte, konnte er dem NICHTS entgegensetzen.
Sie wissen, dass die Thesen nicht stimmen, die sie vertreten. Aber sie verdienen ihr Geld damit.

Svenja Herget, Homeschooling wagen
Forwarded from Legitim.ch
‼️Eine norwegische Neurowissenschaftlerin hat 20 Jahre damit verbracht, zu beweisen, dass das Schreiben mit der Hand das menschliche Gehirn auf eine Weise verändert, wie es das Tippen physisch nicht vermag, und fast niemand außerhalb ihres Fachgebiets hat die Studie gelesen‼️

Ihr Name ist Audrey van der Meer. Sie leitet ein Hirnforschungslabor in Trondheim, und die Studie, die die Debatte endgültig entschied, wurde 2024 in einer Fachzeitschrift namens „Frontiers in Psychology“ veröffentlicht.

Die Erkenntnis ist so einschneidend, dass sie jedes Klassenzimmer auf der Welt hätte verändern müssen.

Das Experiment war einfach.

Sie rekrutierte 36 Universitätsstudenten und setzte jedem eine Kappe mit 256 Sensoren auf, die an die Kopfhaut gedrückt wurden, um die Gehirnaktivität aufzuzeichnen. Auf einem Bildschirm wurden nacheinander Wörter eingeblendet. Manchmal schrieben die Studenten das Wort mit einem digitalen Stift von Hand auf einen Touchscreen, und manchmal tippten sie dasselbe Wort auf einer Tastatur.

Jede neuronale Reaktion wurde während der gesamten fünf Sekunden aufgezeichnet, in denen das Wort auf dem Bildschirm blieb. Dann untersuchte ihr Team den Teil der Daten, den die meisten Forscher jahrelang ignoriert hatten: nämlich wie verschiedene Teile des Gehirns während der Aufgabe miteinander kommunizierten.

Wenn die Studenten von Hand schrieben, leuchtete das Gehirn überall gleichzeitig auf. Die Regionen, die für das Gedächtnis, die sensorische Integration und die Kodierung neuer Informationen zuständig sind, feuerten alle gemeinsam in einem koordinierten Muster, das sich über den gesamten Kortex ausbreitete. Das gesamte Netzwerk war aktiv und vernetzt.

Als dieselben Studenten dasselbe Wort tippten, brach dieses Muster fast vollständig zusammen. Der größte Teil des Gehirns verstummte, und die Verbindungen zwischen Regionen, die Sekunden zuvor noch aktiv gewesen waren, waren im EEG nirgends mehr zu finden.

Dasselbe Wort, dasselbe Gehirn, dieselbe Person und zwei völlig unterschiedliche neurologische Vorgänge.

Der Grund dafür war etwas, worauf vor ihrer Arbeit niemand wirklich geachtet hatte.

Das Schreiben von Hand ist keine einzelne Bewegung, sondern eine Abfolge von Tausenden winziger Mikrobewegungen, die in Echtzeit mit den Augen koordiniert werden, wobei jeder Buchstabe eine andere Form hat, die vom Gehirn die Lösung eines leicht unterschiedlichen räumlichen Problems verlangt.

Die Finger, das Handgelenk, das Sehvermögen und die Teile des Gehirns, die die Position im Raum verfolgen, arbeiten alle zusammen, um einen Buchstaben zu erzeugen, dann den nächsten, dann den nächsten.

Das Tippen wirft all das über Bord.

Van der Meer hat dies in ihren Interviews klar zum Ausdruck gebracht.

Kinder, die auf Tablets lesen und schreiben lernen, können Buchstaben wie b und d oft nicht unterscheiden, weil sie nie körperlich gespürt haben, was es bedeutet, diese Buchstaben tatsächlich auf einem Blatt Papier zu schreiben.

Handschrift bringt das Gehirn zum Arbeiten. Tippen lässt es auf der Stelle treten.

Jede Notiz, die du jemals getippt statt geschrieben hast, gelangte über einen schmaleren Kanal in dein Gehirn.

Jedes Meeting, jede Buchmarkierung, jede Idee, die du auf deinem Handy statt auf Papier festgehalten hast, wurde nur halb so tief verarbeitet.

Du hast diese Dinge nicht vergessen, weil dein Gedächtnis schlecht ist.

Du hast sie vergessen, weil das Tippen nie den Teil des Gehirns geweckt hat, der sie hätte festhalten können.

Die Lösung ist das, was deine Großmutter schon wusste. Nimm einen Stift zur Hand. Schreib es auf. Der langsamere Weg ist der schnellere.

Quelle: Ithesham Ali

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#Neurowissenschaft #Studien #Gehirn #Handschrift #Computer #Aufschreiben #von_Hand_geschrieben
Kirsten schreibt:
"Liebe Svenja, zum Thema "handwriting vs typewriting" fällt mir nur ein: Je dummer gehaltener, desto lenkbarer...es ist keine Zeit Fragen zu stellen...es flattert demnächst ja der Einberufungsbefehl ins Haus.
Ich hoffe so sehr, dass immer mehr erkennen, dass das, was als Errungenschaft für die Bildung verkauft wird, in Wahrheit eine Mogelpackung ist.

Übrigens: Schon mein Lehrer hat vor Jahrzehnten gesagt, dass er grundsätzlich immer irgendetwas nebenbei kritzelt, weil das für ein besseres Denkvermögen sorgt."


Genau!
Um Verbindung geht es auch in meinem blauen Buch.
Die Verbindung zwischen Denken und Fühlen sowie die Fähigkeit, nicht nur eigene Vorstellungen zu entwickeln, sondern die eigenen Vorstellungen an das Leben anpassen zu können und das Leben den Vorstellungen gemäß zu gestalten.
Dazu benötigt man die Verbindung zwischen allen Gehirnregionen!

Wenn wir mit der Hand schreiben, können wir diese Verbindung herstellen.

Deshalb hilft es ja auch so sehr, wenn man in Zeiten der persönlichen Veränderung Tagebuch schreibt. Mir kommen dabei immer ganz neue Gedanken und Ideen.

Svenja Herget, Homeschooling wagen
Der Baummentor

"(...) Jens Oertel zeigt, wie Polarität, Wirbel, Verschränkung, Resonanz, Formen, Pflanzen, Wasseradern und einfache Feldwerkzeuge aus seiner Sicht zusammenwirken – und wie Sie lernen können, stärkende und schwächende Einflüsse bewusster zu unterscheiden."

(aus der Buchbeschreibung)

https://t.me/BFE_Energiekultur/2559

Ich bin immer wieder beeindruckt, wie Jens Oertel alltägliche Probleme rund um Gesundheit, Haus und Garten auf einfachste Weise löst.
Das wäre ein toller Biologielehrer für unsere Kinder!
Nun hat er das Buch "Die unsichtbare Ordnung des Lebens" herausgegeben.
Er bietet übrigens auch Seminare an.

Svenja Herget, Homeschooling wagen
Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab Sommer 2026: Im Saarland können manche Schulen nicht jedem Erstklässler einen Hortplatz garantieren.
Doch ist das schlimm?


Viele Saar-Erstklässler haben kommendes Schuljahr keine Ganztagsbetreuung

Erstklässler, die zum kommenden Schuljahr eingeschult werden, haben einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule. Drei Monate vor dem Start wird allerdings klar, dass im Saarland nicht jede Schule einen Platz garantieren kann. Vor allem im Regionalverband Saarbrücken gibt es Engpässe.
(...)
Das saarländische Bildungsministerium geht davon aus, dass noch 3.965 Ganztagesplätze im Saarland geschaffen werden müssen, um den Rechtsanspruch bis zum Schuljahr 2029/30 zu erfüllen. Dann haben alle Grundschulkinder Anspruch auf eine Nachmittagsbetreuung. Dieses Ziel sei erreichbar, so das Ministerium.


aus: sr.de vom 15.5.2026

Wir kennen das aus anderen Bereichen: Schafft einen Engpass und alle bekommen Angst, dass sie das Gewünschte nicht bekommen.

In meiner Stadt Nürnberg beantragen viele Eltern für ihr Grundschulkind sowohl einen Platz im Hort (= Ganztagesbetreuung bis zumeist 17 Uhr) als auch in der Mittagsbetreuung. Ihnen würde ein Platz in der Mittagsbetreuung genügen. Da diese aber erst viele Wochen nach dem Hort den Platz zusagt (Warum werden diese von der Stadt Nürnberg nicht mehr unterstützt, damit sie flexibler reagieren können?), sehen sich manche Eltern gezwungen, den Hortplatz anzunehmen.

Andere Eltern nehmen den Hortplatz, weil inzwischen fast alle Kinder in den Hort gehen und es für ihr Kind am Nachmittag und in den Ferien keine Spielkameraden mehr gibt.

Wer sich selbst am Nachmittag und in den Ferien um sein Kind kümmern will, hat es dann oft schwer, zumal wenn es ein Einzelkind ist.

Langeweile, Trödeln, Muße - wie wichtig ist das für ein Kind, damit es zu sich selbst kommt und damit es eigene Ideen entwickelt und kreativ wird.

Svenja Herget, Homeschooling wagen
Monique lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Kanada.
Tiere sind ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens.
Von ihren zwei Ziegen erhalten sie täglich 7 Liter Ziegenmilch.
6 Liter haben sie nun zu Mozarella verarbeitet.

Was für eine Erfahrung für ihre Kinder, wie man Milch verarbeiten und wie man Mozarella herstellen kann!
Hier könnt ihr die vier Prachtstücke bewundern.

Svenja Herget, Homeschooling wagen
(Foto Copyright Monique)
Ein Translehrer lässt 8. und 9.-Klässler eines Gymnasiums nahe Berlin im Musikunterricht den Rap „Ich f*ck ’ne H*re“ analysieren

Am Einstein-Gymnasium in Neuenhagen ließ ein Translehrer im Musikunterricht einen Rap mit sehr perversen Passagen analysieren, beispielsweise „Ich fick‘ ‘ne Hure im Porsche Cayenne“, „Zwischen den Beinen deiner Mutter riecht es wie in einem Käsegeschäft.“ und „Der Urologe gibt unseren Eselgemächten Standing Ovations.“
Zudem ist der Rap auch politisch, und zwar gegen die CDU: „Ich hab‘ jetzt ein Jahr, statt zu ficken, mir nur runtergeholt / Weil ich wollte wissen, wie es ist in der Jungen Union“ und „Ich ficke Rechte so wie Jörg Pilawa“.

Auf eine anonyme Elternmail reagierte die Schulleitung nicht - angeblich sei diese im Spam-Ordner gelandet, heißt es später.

Erst als der Lehrer das Thema in der nächsten Stunde fortführt und ein Schüler direkt aus dem Unterricht heraus seine Eltern informiert, die wiederum sofort in der Schule anrufen, wurde interveniert.

Informationen aus: jungefreiheit.de

Schlimm genug, dass Eltern es nicht mehr wagen, so etwas offen anzusprechen, sondern zu anonymen Mails greifen müssen.
Und schlimm, dass es in Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft keinen Konsens darüber gibt, dass so etwas überhaupt nicht geht.
Die Hauptfrage, die die beteiligten Verantwortlichen nun beschäftigt, ist nicht, wie es soweit kommen konnte und wie Schüler und Eltern in Zukunft ermutigt werden könnten, so etwas sofort zu melden, sondern ob die Schulleitung richtig gehandelt habe. Und da beeilen sich alle zu versichern, dass das der Fall gewesen sei.
Und damit könnten Eltern Recht haben, die fürchten, dass damit alles im Sande verläuft.

Svenja Herget, Homeschooling wagen
Buchempfehlung: Mordicai Gerstein "Der wilde Junge"

"Diese berührende Geschichte handelt von dem Wolfsjungen Victor aus Aveyron in Südfrankreich, den es wirklich gab. Er wurde um 1800 im Wald gefunden, als er ca. 12 Jahre alt war. Ein junger Arzt, Dr. Itard nahm sich ihm an, nachdem alle Gelehrten des Landes ihn aufgegeben hatten und für geistig behindert erklärten.
Jean- Marc Itard und seine Haushälterin gaben dem Jungen erstmals eine Hülle, denn diese hatte er in der Natur offenbar nicht und es erschien ihm anfangs ziemlich fremd.
Er erlernte allerlei Fähigkeiten für den Alltag. Das Sprechen lernte er allerdings nie und etwas Wildes blieb immer in ihm, wie auch jeder von uns etwas Wildes in sich trägt.
In der Heilpädagogik übernahm man später viele von den Methoden von Dr. Itard."


Rezension aus: https://t.me/buchvorstellungen

Es ist kein Vorlesebuch, sondern ein Buch zum Selberlesen für junge Erstleser.
Altersempfehlung vom Verlag: ab 8 Jahren

Svenja Herget, Homeschooling wagen
Während ihre Mama einen langen Geburtstagsbrief an ihre Tante schrieb, hat sich die 8-jährige Lisa vor eine ihrer wundervollen Akeleipflanzen gesetzt und diese aufmerksam studiert.
Sie wollte ein Geburtstagsbild für ihre Großtante malen.
Zuerst hat Lisa die Akelei mit Bleistift vorgezeichnet. Dann radierte sie alles komplett weg. Beim zweiten Anlauf war sie zufriedener: "Jetzt sieht es schon mehr nach Akelei aus."

Die Mama erinnert sich daran, dass sie in Lisas Alter in der Waldorfschule keinen Radiergummi benutzen durften. Doch ihre mittlere Tochter hat einen so starken Sinn für Vollkommenheit, dass sie völlig frustriert wäre ohne die Möglichkeit einer Korrektur!

Beim Hintergrund hat sich Lisa an den schönen Pflanzenbildern der Margret von Borstel orientiert, von der die Familie ein Quartettspiel hat.

Wie gut, dass Lisa zuhause lernt und Zeit und Muße hat, derartige spontane Einfälle zu verwirklichen!😊
Sieht das Bild nicht toll aus?

Svenja Herget, Homeschooling wagen
Forwarded from erWACHSEN&WERDEN
EDITORIAL erWACHSEN&WERDEN 06/26

Am nächsten Montag, dem 1. Juni, erscheint die neue Ausgabe von erWACHSEN&WERDEN, vorab veröffentlichen wir das Editorial.

WAS SIND ZIELE DER WALDORFPÄDAGOGIK?
Waldorfpädagogik und „Bildung für nachhaltige Entwicklung" - Passt das zusammen?


Von Andreas Neider


Wir beginnen diese Pfingstausgabe von erWachsen&Werden mit einer zunächst sehr grundsätzlich erscheinenden Frage: Worin besteht Erziehung in der Schule heute, und was sind die Ziele des Erziehens?

Fragt man dazu beim Bund der Freien Waldorfschulen nach, was die Waldorfschulen heute als ihre Erziehungsziele ansehen, so finden sich auf der Webseite www.waldorfschule-bne.de/ unter der Überschrift „Waldorfschule: Bildung für eine sozial-ökologische Zukunft“ 17 sogenannte „Nachhaltigkeitsziele“, die nicht etwa von den Waldorfschulen selbst formuliert, sondern bereits im Jahre 2015 von der UNO festgesetzt worden sind...

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Übrigens: Das Einzelheft als Printausgabe für 10 Euro inkl. Versand und auch das Jahresabo (6 Hefte für 50 Euro) kann im
Shop bis Freitag, 5. Juni bestellt werden. Lieferung Mitte Juni.

web|telegram. 🔹Online-Ausgabe kostenlos abonnieren
Waldorfschule heute: eine Schule zur Erfüllung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen?

Obiges Foto aus dem Kurzvideo aus https://www.waldorfschule-bne.de/

Die Schule hat 16 Fenster und jedes stellt eines der 17 Nachhaltigkeitsziele dar (nur Nr. 17 fehlt: "Partnerschaften zur Erreichung der Ziele")!

Das Motto: Waldorfschule: Bildung für eine sozial-ökologische Zukunft - "Learn to change the world"

Auf der Website findet man auch eine Übersicht aller teilnehmenden Schulen.

⬆️Im Editorial der neuen Ausgabe der Zeitschrift erWACHSEN&WERDEN findet ihr eine Einschätzung dazu von Andreas Neider.

Svenja Herget, Homeschooling wagen
(9:45: bearb. und ausgebessert)
Was für eine heiße Woche!☀️
Jeden Tag war ich mit unserem Enkel im Schwimmbad: ein kleiner schattiger Stadtsee mit einem Kinderbecken. Und einem großen Trampolin. Und einer Tischtennisplatte. Und einem großen Schachspiel. Es war toll.🏓🏊‍♂️☀️🌳

Beim Hinradeln fahren wir auf Strecken, die völlig in der Sonne liegen und auf Strecken, an denen Bäume Schatten spenden.🌳☀️

Eine tolle Gelegenheit für eine aufmerksame Beobachtung.

"Warum ist es hier so heiß?", frage ich den 6-jährigen Buben, als es einmal eine Zeitlang keine Bäume gab.
Er überlegt: "Weil hier keine Bäume sind!", sagt er schließlich.
Wir radeln wieder im Schatten und genießen die Frische.

"Manche Menschen sagen, die Erde sei zu heiß", sage ich. "Was könnte man also machen, damit es nicht so heiß auf der Erde ist?"
Er überlegt und sagt schließlich: "Man könnte mehr Bäume pflanzen."

So ein schlaues Kerlchen!

Wenn man sagt, dass es auf der Erde zu heiß ist, was könnte man diesen Leuten sagen?
Pflanzt Bäume!🌳🌳🌲🌳🌳🌲🌳

Svenja Herget, Homeschooling wagen
Mit diesem wunderschönen Gedicht von unserem lieben Johann Wolfgang von Goethe wünsche ich euch und euren Familien einen schönen Sonntag!🌹

Eure Svenja Herget
Eine Fassade: eine aufwändig gebaute und gestaltete Vorderseite eines Hauses, das dahinter kleiner und unscheinbarer ist, als es von vorn zu sein scheint.

Auf dem Greifswalder Marktplatz kann man mehrere Fassaden bestaunen. Hier seht ihr eine davon.
Eine tolle Möglichkeit, über Fassaden zu sprechen: konkret und im übertragenen Sinne.

„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen“, sagte Goethe.
Im Sommer, wenn viele Familien unterwegs sind, gibt es zahllose Gelegenheiten, Neues zu erfahren und zu erleben und sich ganz nebenbei selbst zu bilden.


Svenja Herget, Homeschooling wagen
Foto: Herget
Drei Berliner Schwestern spielen zusammen Posaune - ein Bericht über gemeinsames Musizieren in der Familie

" Alina, Elisa und Isabella – sechs, acht und zehn Jahre alt, quirlige, gut gelaunte Kinder, folgen hier den Kommandos ihres Vaters. „Hopp, Pop“, „papperlapapp“, rufen die Mädchen. Sie greifen sich ihre Mundstücke und blasen hinein. Lassen die Lippen flattern. Suchen Töne. Atmen tief ein und aus. Dies könnte auch eine Versuchsrunde zwecks Selbsterfahrung sein.

Tatsächlich sind all dies Vorübungen für die Musik, die sie gleich machen wollen. Eine Erwärmung soll es zu Anfang geben, genau wie beim Sport, allerdings steht hier die Durchblutung der Lippen im Vordergrund und auch das Ausdehnen des Körpers."


aus: berliner-zeitung.de

Ich finde es wunderbar, wenn Menschen gemeinsam musizieren. Und Hausmusik in der Familie ist ein ganz besonderes Geschenk.🎶

Gerade (31.5. ab 15 Uhr) ist der Artikel ohne Bezahlschranke lesbar (Leider zeigt es in der Linkvorschau keines der hübschen Bilder an).
16:45 Uhr: Leider ist der Artikel jetzt schon hinter der Bezahlschranke. Wer ein Abo der Berliner Zeitung hat oder eines abschließen will, kann den Artikel noch lesen.

Die Mama der Mädchen, Franziska Kreutzer, ist eine treue Leserin dieses Kanals und macht fleißig Empfehlungen für Kinderbücher in ihrem Kanal https://t.me/buchvorstellungen

Svenja Herget, Homeschooling wagen
Forwarded from erWACHSEN&WERDEN
Neue Ausgabe erWACHSEN&WERDEN

In den Beiträgen der Juni-Ausgabe steht das Kind im Mittelpunkt und ist der entscheidende Gesichtspunkt für die Pädagogik. Wir wünschen Euch eine inspirierende und anregendes Lektüre - online oder auch in der Printausgabe.

🔹ANDREAS NEIDER, EDITORIAL
🔹CHRISTOPH HUECK, DIE ESOTERISCHE METHODIK DER WALDORFPÄDAGOGIK
🔹TED WARREN, DREI SCHLÜSSELQUELLEN FÜR DIE WALDORFPÄDAGOGIK
🔹REINHILD BRASS, URTEILE ZURÜCKHALTEN UND ZUHÖREN ERMÖGLICHEN
🔹ANTJE BEK, DIE EINHEIT UND DIE EINS
🔹MARTIN CUNO, KINDERN HEUTE OPTIMISMUS UND WELTVERTRAUEN VERMITTELN?
🔹JOSEPH VON EICHENDORF, MONDNACHT
🔹SVENJA HERGET, DIE SIEBEN LEBENSPROZESSE UND DAS LERNEN
🔹JUDITH EBBING, DEN ERKLÄRIMPULS ÜBERWINDEN
🔹IRENA BERGER, KINDERBESPRECHUNG - EIN APPELL AN DIE LIEBE
🔹MATTHIAS MAURER, DIE QUELLE ALLER PÄDAGOGIK IST DAS KIND
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⬆️In der neuen Ausgabe der Zeitschrift für anthroposophische Pädagogik "erWACHSEN&WERDEN" findet ihr ab Seite 35 einen Artikel von mir über die von Rudolf Steiner beschriebenen sieben Lebensprozesse 🔸 Atmung 🔸 Wärmung 🔸 Ernährung 🔸 Absonderung 🔸 Erhaltung 🔸Wachstum 🔸 Hervorbringung/Reproduktion.

Diese haben neben der leiblichen Dimension auch eine seelisch-geistige, die für das Lernen wichtig ist.

Außerdem gibt es einen Zusammenhang zu den vier Temperamenten.

Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen:
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Svenja Herget, Homeschooling wagen